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Pressemitteilung vom 21.02.2012

Pandemien frühzeitig erkennen und verhindern: Projektstart für "ANTIGONE"

Im Rahmen eines Forschungsverbundes zur schnelleren Erkennung und besseren Bekämpfung von Infektionserregern, die zu einem Gesundheitsrisiko für den Menschen werden können, starten im Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), am Standort Jena Forschungsarbeiten über das im letzten Jahr neu aufgetretene Darmbakterium EHEC O104:H4, den Erreger des Q-Fiebers Coxiella burnetii und den Pesterreger Yersinia pestis. Diese Projekte sind Teil des internationalen Forschungsverbundes „ANTIGONE“ (ANTIcipating the Global Onset of Novel Epidemics – Früherkennung des globalen Auftretens neuartiger Epidemien), der von der EU mit 12 Millionen Euro aus dem Forschungsrahmenprogramm gefördert wird. ANTIGONE besteht aus 14 Partnern aus 7 Ländern. In verschiedenen Projekten stehen Viren und bakterielle Erreger, die zu neuen Epidemien führen könnten, im Mittelpunkt. Zu den untersuchten Erregern gehören außerdem Lyssaviren, das SARS Coronavirus, das Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber-Virus, das Nipah- und Ebola-Virus, Mycobacterium bovis, Borrelia burgdorferi und Streptococcus suis.