Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Im Mittelpunkt der Arbeiten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere, einschließlich Fische und der Schutz des Menschen vor Infektionen, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden.
Das FLI arbeitet grundlagen- und praxisorientiert in verschiedenen Fachdisziplinen und bezieht verwandte Wissenschaften ein.
Arbeitsschwerpunkte sind:
- Durchführung epidemiologischer Untersuchungen bei Ausbrüchen von Tierseuchen
- Erstellen von Risikobewertungen zu verschiedenen Infektionskrankheiten bei Nutztieren
- Zulassung von Impfstoffen gegen Tierseuchen, insbesondere veterinärmedizinische Infektionsdiagnostika
- Erarbeiten von Gutachten und Stellungnahmen im Rahmen der Politikberatung
Über 50 nationale Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen, einschließlich Referenzlabore für Fisch-, Muschel- und Schalentierkrankheiten gehören zum FLI. Sie klären Verdachtsfälle ab, beraten die Veterinärbehörden und führen Trainings zur Qualitätssicherung der Tierseuchendiagnostik durch. Hinzu kommen internationale Referenzlaboratorien der Welttiergesundheitsorganisation, das europäische Zentrum für Zoonosen und das Tollwutzentrum im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation.
Zum FLI gehören elf Institute an sieben Standorten. Lesen Sie mehr auf www.fli.bund.de

